Global Recycling Day 2026: Umweltschutz weltweit denken und lokal umsetzen

Dunkelblaue Kopfzeile mit einem Recycling-Symbol und den Buchstaben "Global Recycling Day".

Umweltschutz ist eine globale Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Bei Rothe Erde ziehen wir deswegen weltweit an einem Strang – wenn auch mit verschiedenen Mitteln. Zum Global Recycling Day 2026 zeigen unsere internationalen Standorte, wie vielfältig nachhaltige Ansätze rund um den Globus aussehen können.

Frau in Arbeitskleidung hält Stahlkugeln

China – XREB: Wärme, Wasser und Energie im Kreislauf

Xuzhou Rothe Erde Slewing Bearing (XREB) setzt auf intelligente Energienutzung. Unsere Kolleg:innen nutzen die Abwärme der Luftkompressoren seit 2016 über ein spezielles Rückgewinnungssystem, um Warmwasser für die Duschen für täglich rund 1.500 Mitarbeitende bereitzustellen. Dadurch spart XREB jedes Jahr über 3.000 Tonnen CO₂ ein.

Auch beim Wasser selbst setzt XREB auf Kreislauf: Kondensat aus dem Dampfsystem wird seit Anfang 2025 gesammelt und für Reinigungs- und Produktionsprozesse verwendet. Damit spart das Werk jährlich rund 3.000 Tonnen Frischwasser ein.

China – XREM: Kreislauf für Transportverpackungen

In China betreiben unsere Kolleg:innen von thyssenkrupp rothe erde (Xuzhou) Ring Mill (XREM) seit 2023 ein System zur Wiedereinführung von wiederverwendbaren Paletten in den Versandprozess. XREM liefert seine Ringe mit schweren Holzpalletten aus. Die Empfänger:innen sortieren die Wiederverwendbaren aus und lagern sie bis zu einer festgelegten Anzahl bei sich ein. XREM organisiert dann den Rücktransport, wo das Werk sie für zukünftige Lieferungen nutzt. Dieses Re-Use-System senkt nachhaltig den Bedarf an neuen Paletten und spart wichtige Ressourcen.

Ein weiteres Thema ist, wie bei allen Rothe Erde Unternehmen, die Einsparung von Material, also Stahl. Bei der Bearbeitung des Rohmaterials entsteht Abfall. Diesen zu reduzieren ist ein Dauerprojekt und ein wichtiger Kostenfaktor. Zur Einordnung: bei einem speziellen Ring schafften es die Kolleg:innen durch neue Produktionsprozesse rund 25% an Rohmaterial einzusparen, welches sonst verbraucht worden wäre. Bei dieser Art von Ringen sind das rund 2 Tonnen pro Stück.