Verantwortungsvolle Beschaffung bei thyssenkrupp rothe erde

Verantwortungsvolle Beschaffung

Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und der Kampf gegen Korruption – diese Werte sind nicht nur innerhalb unseres Konzerns wichtig. Sie gelten auch für unsere Lieferkette. Wir bei thyssenkrupp rothe erde bekennen uns zum Global Compact der Vereinten Nationen. Wir haben verantwortliches Handeln fest in unsere Beschaffungsprozesse integriert und treffen unsere Vergabeentscheidungen nicht nur nach wirtschaftlichen, technischen und prozessualen Kriterien. Nachhaltigkeit nimmt im Lieferantenmanagement von thyssenkrupp rothe erde eine ebenso wichtige Rolle ein. Wir entwickeln unsere Prozesse kontinuierlich weiter. Auf diese Weise wollen wir die Transparenz über die Herkunft von Rohstoffen und sogenannten Konfliktmineralien erhöhen, um Risiken frühzeitig zu erkennen.

Ebenso wie wir uns zu einem verantwortungsbewussten und fairen Verhalten gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Anwohnern verpflichten, erwarten wir von unseren Lieferanten, diese Grundsätze zu teilen. Daher haben wir bei thyssenkrupp einen eigenen Supplier Code of Conduct entwickelt, der unsere Erwartungen an Lieferanten klar formuliert. Der Supplier Code of Conduct beruht auf den Prinzipien des United Nations Global Compact und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

Unser Anspruch ist es, in den nächsten Jahren nur noch mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, die den thyssenkrupp Supplier Code of Conduct unterzeichnet haben und sich nach den darin festgelegten Grundsätzen richten. Die Einhaltung wird im Rahmen von Nachhaltigkeitsaudits überprüft.

Slavery and Human Trafficking Statement
Die thyssenkrupp AG ist Unterzeichner des Global Compact und unterstützt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). thyssenkrupp hat das Ziel, Sklaverei und Menschenhandel sowohl in der Lieferkette als auch in den eigenen Aktivitäten auszuschließen. Unsere entsprechenden Bemühungen werden im "Slavery and Human Trafficking Statement for thyssenkrupp AG and its Subsidiaries" beschrieben, welches gemäß Sektion 54 des United Kingdom Modern Slavery Act 2015 verfasst wurde.

Die Förderung bestimmter Rohstoffe in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und den angrenzenden Staaten trägt teilweise zu erheblichen Menschenrechtsverletzungen und zur Finanzierung von gewaltsamen Konflikten in dieser Region bei. Der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika hat im Jahr 2010 eine Gesetzgebung verabschiedet, die man üblicherweise verkürzt den Dodd-Frank Act (voller Name: „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“) nennt. Die Section 1502 des Dodd-Frank Act verlangt von Unternehmen, die der SEC-Aufsicht (U.S. Securities and Exchange Comission) unterstehen, einen Bericht darüber zu verfassen, inwiefern die von ihnen produzierten oder beauftragten Produkte sogenannte "Konfliktmineralien" enthalten, die "notwendig für die Funktionalität oder Produktion" dieser Produkte sind. Zu diesen zählen Tantal, Zinn, Wolfram (sowie die Erze, aus denen sie gewonnen werden) und Gold - und zwar unabhängig davon, wo diese beschafft, verarbeitet oder verkauft werden.

Die thyssenkrupp AG ist nicht der SEC-Aufsicht unterstellt und hat daher keine rechtliche Verpflichtung, die Anforderungen zu Konfliktmineralien der Section 1502 des Dodd-Frank Act zu erfüllen. Gleichzeitig erkennen wir an, dass die Bestimmungen unsere direkten und indirekten Kunden dazu auffordern, Sorgfaltsprüfungen innerhalb ihrer weltweiten Lieferketten durchzuführen.